Etappen der Lechquellenrunde

Schroffe Wände, bucklige Hochlandschaften und dazwischen die klare Lech – eine Wasserscheide: die naheliegende Bregenzer Ache fließt in die Nordsee, wogegen das Wasser von den Hängen der Schafberge in das Schwarze Meer mündet. Das kleinräumige Vorarlberg zeigt eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften. Das Lechquellengebirge ist wohl ein Vorzeigebeispiel dafür. Pfade und Etappen, die sich durch Blockgestein winden und durch Latschenhänge zum festen Fels vordringen. Die sattgrünen Wiesenprägen das Bild an den Bächen, in der Höhe bieten roter und dunkler Stein einen großartigen Anblick. Der Klang von fließenden Wasser erfüllt die Umgebung und begleitet einem auf der Wanderung und allen Etappen. Selbst im Spätsommer findet man an manchen Hängern noch Schnee und Eis – diese Stellen sollte man mit Vorsicht in Angriff nehmen. Die Etappen der Lechquellenrunde beinhalten alles was ein Wanderer begehrt.

Arlberg – Lech – Lechquellengebirge

Um in das wunderbare Gebiet des Lechquellengebirge zu gelangen muss man erst einmal die erste Hürde erklimmen. Egal von welcher Richtung – ob aus dem Bregenzer Wald, dem Großen Walsertal oder aus dem Klostertal. Als erstes muss man einen beachtlichen Anstieg mit einigen Höhenmetern hinter sich lassen, bis einem das Gebiet Einblicke gewährt. Um sich die erste Herausforderung zu erleichtern, kann man die Anreise über Lech Zürs am Arlberg planen und somit angenehmer in die Expedition starten. Für den normalen Zustieg der Wanderung zur Biberacher Hütte, wählt man am besten den Landbus um nach Landsteg zu kommen. Unabhängig von der gewählten Variante erhält man aber dann, an den hohen Rändern angekommen, einen atemberaubenden Blick auf die Lech und wird umgehend von dieser abgeschlossenen Landschaft, diesem Einod, in den Bann gezogen.

Man befindet sich in einem Idyll, ohne Verkehr mit Ausnahme des Wanderbusses, unzählige Pfade und Steige. Die Berghütten vernetzen das umfangreiche Wandergebiet. Die Lechquellenrunde ist nur eine Möglichkeit von vielen um das wundervolle Lechquellengebirge im Sommer wie im Winter zu erkunden. Wenn man sich aber auf das mehrtägige Abenteuer Lechquellenrunde einlässt, wird man mit der Darbietung von unzähligen Facetten belohnt. Bemerkenswert und besonders beeindruckend sind die Steinböcke. Man kann sie immer wieder und ganz leicht aus der Ferne beobachten, spannender jedoch ist es, wenn man sich leise und auf weniger frequentierten Routen den mächtigen Kreaturen nähert und sie direkt in greifbarer Nähe erleben darf. Man soll sich also entlang der gesamten Runde immer wieder bewusst sein, dass man hier nur privilegierter Gast ist.

Es gibt auch viel zu Entdecken. Berghütten wie die Freiburger Hütte, Seen wie der Spullersee, Almen, Gipfel. Alles was zum Bergidyll dazu gehört.

Normalrunde

Klassischer Weise starten die Etappen der Lechquellenrunde mit der Biberacher Hütte. Es ist aber auch jederzeit möglich direkt auf jede andere Hütte direkt auf zu steigen oder auch diesen Höhenweg in der entgegengesetzten Richtung zu gehen. Dann ist der Start die Stuttgarter Hütte. Und es ist auch möglich von jeder Hütte ins Tal abzusteigen. So kann die Tour auch fortgesetzt werden, falls es einmal keinen Platz auf der geplanten Berghütte gibt.

Wanderung Landsteg zur Biberacher Hütte

Erste Etappe der Lechquellenrunde Die Wanderung von Landsteg (Bregrenzerwald) zur Biberacher Hütte ist eine schöne abwechslungsreiche Wanderung. Der Zustieg zur Biberacher Hütte ist die klassische 1. Etappe der Lechquellenrunde. Alternativ kann auch mit der Stuttgarter Hütte begonnen werden und die Lechquellenrunde rückwärts/im Uhrzeigersinn zu wandern. Es dauert keine fünf Minuten und die Anreise, der Verkehr, […]

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