Eine Vielzahl von No-Shows oder eine zu kurzfristige Stornierung braucht auch auf den Hütten des DAV eine einheitliche Regelung. Mit dieser Regelung wird seitens des Alpenverein und der Hüttenpächter versucht eine für alle beteiligten eine möglichst gute Handhabung der Reservierungen zu gewährleisten. Zu oft haben Hüttewirte schon Gästen abgesagt da keine reservierbaren Plätze mehr vorhanden waren um dann doch mit nur halbvoller Hütte da zu sitzen, weil wieder einige Gäste kommentarlos nicht erschienen sind oder wo möglich erst am gleichen Tag die Reservierung abgesagt haben.

Ab 2017 wird sich dann die Lage mit der 90% Regelung für Gäste die frühzeitig reservieren etwas entspannen – es stehen 15% mehr reservierbare Plätze zur Verfügung. Gäste ohne Reservierung werden aber dafür öfter das Nachsehen haben müssen. Die 10% der Schlafplätze die dann noch für unreservierte Gäste frei bleiben müssen können oftmals schon von Gästen die vom Vortag spontan verlängern belegt sein.

Viele Hütten bestehen auch auf Anzahlung. Dadurch wird einerseits die Motivation für NurSchönWetterWanderer erhöht falls das Wetter doch nicht nur Sonnenschein verspricht. Andererseits ist es für die Hüttenwirte eine kleine Aufwandsentschädigung falls es doch nicht zum Erwünschten Besuch der Wanderer kommt.

Wer bei einer Stornierung auf Nummer Sicher gehen will kann auch eine eigens für DAV, ÖAV und AVS Mitglieder entwickelte Reiserücktrittsversicherung zugreifen. Mehr Infos zu dieser Versicherung gibt es hier nachzulesen.

Empfehlung Stornoregelung Alpenvereinshütten

Empfehlung für einheitliche Stornoregelung für bewirtschaftete Alpenvereinshütten vom DAV